Auf ihrer Lan­des­kon­fe­renz an die­sem Wochen­ende in Brei­tun­gen wähl­ten die Jusos Thü­rin­gen einen neuen Lan­des­vor­stand. An der Spitze des Ver­ban­des steht nun der 25-jäh­rige Stu­dent Mar­kus Giebe aus Jena. Giebe, der außer­dem stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der SPD im Jenaer Stadt­rat ist, über­nimmt das Amt des Lan­des­vor­sit­zen­den von der Erfur­te­rin Diana Lehmann.

In sei­ner Rede for­derte der neue Juso-Chef Stär­ken vor Ort erken­nen und Soli­da­ri­tät über Gren­zen hin­weg zu leben. „Wir brau­chen soziale Gerech­tig­keit in der Kom­mune und in Europa. Um das zu rea­li­sie­ren, darf in wich­ti­gen sozial- und bil­dungs­po­li­ti­schen Berei­chen nicht gekürzt wer­den“, so Mar­kus Giebe. „Wel­chen Wert haben sanierte Haus­halte, wenn wir dafür vor Ort Schwimm­bä­der und Jugend­clubs schlie­ßen müs­sen“, so Giebe weiter.

Die Jusos wol­len sich kon­se­quent für bes­sere Mit­be­stim­mungs­mög­lich­kei­ten von Jugend­li­chen ein­set­zen. In ihrem Leit­an­trag for­dern sie die Schaf­fung von gesetz­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen für kom­mu­nale Bür­ger­be­geh­ren 12- bis 18-jäh­ri­ger. „Wir müs­sen Men­schen mög­lichst früh­zei­tig in gesell­schaft­li­che Ent­schei­dungs­pro­zesse inte­grie­ren. Demo­kra­tie und Mit­be­stim­mung sind keine Frage des Alters“, so Giebe abschließend.

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